Island mal andersrum

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Island sollte es wieder werden, denn von diesem Land können wir einfach nie genug bekommen. Wir wollten diesmal die Insel zu viert erkunden und Anni & Max auch Islands Highlights zeigen. Wir fuhren diesmal im Uhrzeigersinn um die Insel, buchten passende Unterkünfte für uns, die größtmöglich in freier Natur und allein stehen, hatten einen Offradfähigen Wagen und konnten so den Flair des Landes wohl gut rüberbringen. Das Wetter war für Oktober grandios, zwar schoben sich zwischen Indian Summer und Schneetagen auch mal ein kräftiger Schauer, aber in Summe hatten wir quasi Alle Wetter. Zum erstenmal sahen wir eine Eishöhle unter einem Gletscher und ich ging in der Silfra Spalte zwischen Amerika und Europa schnorcheln. Ganz ungeplant war leider der Verlust meiner kompletten Kameraausrüstung. Als ich am Diamondbeach zum Sonnenaufgang Eisberge fotografierte, war ich zu nah am Meer und eine Welle erfasste mich und meine Ausrüstung. So unter Wasser zwischen Eisbrocken und mit Winterklamotten war es relativ unangenehm, da das Meer ca. 3 Grad Wassertemperatur hatte. Aber es zeigte mir auch das man die Natur niemals unterschätzen sollte. Markus lerne daraus 😉 Polarlichter und klare kalte Nächte, im Hot Pot liegen und der Sternenhimmel über dir, die noch dampfende Lava eines Vulkans spüren, im eiskalten Wasser zwei Kontinente berühren,  atemberaubende Landschaften… das alles machte mich immer zu einem wahrlich glücklichen Menschen im Kreise meiner Familie. Leider vergingen die Tage viel zu schnell und dennoch bleiben sie uns in ewiger Erinnerung. Vielen Dank nochmal an Max, der die wundervollen Polarlichtfotos gemacht hat, welche mir nach dem Verlust meiner Kameraausrüstung er mir zur Verfügung stellte.