Island 2020 Teil 2

Als wir unseren zweiten Coronatest hinter uns hatten, fuhren wir mit dem Toyota weiter an der Südküste entlang. Ich glaube jeder kennt Jökulsarlon, aber das wir ihn mal quasi menschenleer geniessen konnten war schon aufregend. Diamond Beach war leider aufgrund des Wetters nicht mit so vielen Diamanten besetz, dafür konnten wir Fjallsárlón in vollkommener Stille erleben. Am frühen Morgen brauchen wir nach Stokksnes auf. Zuerst war ich enttäuscht vom Wetter, aber je näher wir an die Küste kamen, umso genialer wurde das Wetter. Das bedeutet auf Island nicht blauer Himmel Sonnenschein, sondern Sonne – Wolkenlos mit Sturm… ich konnte mich nicht satt fotografieren. Wir besuchten auch zum erstenmal den Stuðlagil Canyon, welcher erst vor ein paar jähren quasi entdeckt wurde. Seine Basaltsäulen sind imposant und ich konnte auch hier die Drohne einsetzen. Generell ist das fliegen der Drone nicht mehr überall gestattet, aber es gibt genügend freie Bereiche wo man sie einsetzen kann. Und gestört haben wir nur maximal uns selbst damit 🙂 Litlanesfoss und Hengifoss konnten wir auch zum erstmal erleben, Hengifoss ist Islands vierhöchster Wasserfall und seine Fallhöhe von 118m ist schon beeindruckend. Die Hochebene rund um den 1833m hohen Snæfell war mit dem Toyota eine wahre Herausforderung, aber man kann mit diesem Auto nur an seinen eigenen Grenzen scheitern, das Auto selbst schafft unglaubliche Steigungen und erklimmt Geröllpisten wie nichts. Seyðisfjörður kennen viele nur als Anlegehafen der europäischen Fähre, aber diesen Ort ausserhalb der Saison und spätabends zu besuchen war auf jedenfalls lohnenswert.