Island 2020 Teil 1

Was? In Zeiten von Corona? Ja… Als wir Mitte Sommer auf die Idee kamen, gab es für Reisen nach Island aus Deutschlang keine Einschränkung. Aber wie wir nun alle wissen, entwickelten die Dinge sich anders. Aber wir wollten all unsere Planung und Geld nicht verlieren und sorgten vor. Wir machten test auf eigene Kosten, wir gingen in Quarantäne und wir sassen im Flieger mit nur 50% Auslastung. Alles ging gut und wir verbrachten ca. 3 Wochen auf Island fast allein.

Die Quarantäne verlief anders als man denken könnte, ein ebenerdiges Zimmer mit Ausgang zum See, Frühstück und Lunchbox morgens vor dem Zimmer und nach dem Frühstück raus durch die Terrassentüre und wandern, fotografieren das Umland erkunden. Wie sowas geht? ganz einfach, island war quasi leer. Wenn man sich mal sah, grüßte man freundlich aus weiter Ferne und nach 5 Tagen machten wir einen erneuten Covid Test und konnten dank negativem Ergebnis unsere Rundreise antreten. Der Vorteil war halt die Ruhe und Einsamkeit selbst an den Hotspots der Insel. Das was man von Island irgendwie erwartet.

Die ersten Tage verbrachten wir in der Umgebung in Reykjanes, wo wir trotz Quarantäne wundervolle Küsten erkunden konnten und Wanderungen in Lavafeldern unternahmen. Danach führt uns unser Roadtrip an die Klassiker der Südküste, wie Skógafoss, Kvernufoss und Reynisfjara. Das ganze immer menschenleer und in voller September Farbenpracht.

Das Wetter wechselte ständig und irgendwann hiess es für ins „ab ins Hochland“ Wir durchfuhren an einem Tag 54 mal einen Fluss, welcher von Kategorie „Bach“ bis nahezu einem Meter Durchfahrttiefe reichte. Aber der Weg lohnte sich und so konnten wir am Ende Fjallabaki und Landmannalaugar bewundern. Auf unserer Wanderung waren es die prachtvollen färben, das Wechselspiel des Lichts und des Wetters, welches und einfach sprachlos werden liess.