Island Tag 6 -eine Rundreise-

Obwohl wir den Godafoss schon kurz gesehen haben, fuhren wir morgens direkt noch einmal dorthin. Es war wirklich interessant wie sich die Orte verändern, durch Licht, Tageszeit und auch Wassermenge. Der Godafoss ist nicht der größte Wasserfall Islands, aber für mich persönlich einer der schönsten. Um Pseudokrater zu sehen, die einer platzenden Luftblase unter einer Lavadecke gleichen, fuhren wir Richtung Myvatnsee. Myvatn sind Mücken, aber zum Glück keine stechenden. Sie sind halt etwas lästig, da sie versuchen in erreichbare Körperöffnungen zu gelangen. Ihr bemerkt die elegante Umschreibung mit „erreichbar“ oder? 😉 Also in mein Ohr flog eine, schaute sich im Kopf um, sah die kleine Erdnuss und flog wieder kopfschüttelnd raus. Wir erreichten nach dem Mittagessen dann Dimmobogir, die dunklen Burgen von Island. Eine bizarre Landschaft aus Lava, die vermutlich aussieht wie Mittelerde. Echt mystisch das ganze dort. In Namaskard sieht man wieder mal eine völlig neue Welt. Blubbernde und stinkende Schwefellöcher, die gase und Dampf ausspucken. Eine spürbare Erdenergie und eine Farbenwelt, der man einfach nicht glaubt auf natürlichem Wege entstanden zu sein. Eines der besonderen Highlights des Krafla Gebietes! Der Krater des Vulkans Krafla liegt mit seinen über 800m Höhe malerisch in einem lang gestreckten Tal. Den Kraterrand zu umrunden lohnt sich, denn man wird mit einer besonderen Aussicht belohnt. Schaut einfach selbst 🙂