Gasometer und Industriemuseum

Was macht man an einem verregneten kalten Tag? Richtig..Museum. Wir leiben Ausstellungen, egal ob Fotografie, Kunst, Film.. es sollte natürlich schon interessieren. Industriekultur, Fotografie und Ruhrgebiet. Das war unser Ding, also ab in den (arschkalten) Gasometer. Dort ist bis zum 21.10 noch die Ausstellung „Magische Orte“ In der Mitte befindet sich ein nachgestellter Baum 45m hoch mit akustischer Untermalung. Im unteren Bereich werden Grossformatprints auf Acryl gezeigt. Beeindruckende Bilder von wirklich magischen Orten. Egal ob Norwegen, Grand Canyon oder Afrika, hier ist jeder Kontinent vertreten. Was mich allerdings echt irritierte, ist wie viele Menschen die Fotos abfotografieren… Ich meine klar kann nicht jeder sich alle diese Orte live ansehen, aber es gibt doch genug Medien die diese tollen Aufnahmen auch entsprechend würdigen. Schonmal was von Büchern gehört? Und ja man kann sie in guten Büchereien auch ausleihen, wenn man nciht das geld dafür ausgeben möchte. Aber mit einem Handy in einer lichtschwachen Umgebung abgelichtet? Wer schaut sich das zuhause mit Genuss an? By the Way, meine Nummer 1 war auf jeden fall die Dame, welche sich vor jedem halbwegs bekannten Bild, in Duckfacepose selbst abgelichtet hat. Vermutlich bloggt sie gerade auf Tumblr von ihrer Weltreise 😉 Danach ging es noch ins Industriemuseum wo mir besonders die Ausstellung zum Thema Stahl und Maschinen gefallen hat. Der Hauptgrund war allerdings die Fotreise zum Thema „Stadt der Guten Hoffnung“ über Oberhausen. Tolle Fotos aus vergangen Zeiten. Bis zum 13.9.2013 kann man sich dort noch ein wenig inspirieren lassen, also mal keinen Stress. Was gehört natürlich zu so einem Tag? Jenau KÜRRIEWORSCHT und ein geiles Shirt  „Auf Kohle geboren“ hing auch noch drin. Ja bin ich sogar, echte Neumühler Hausgeburt, direkt über der Zeche Neumühl 1/2