Nachtschicht

Wechselschicht ist herrlich… man macht 24h durch, bekommt Herzrasen und steht nach 3,5 Stunden Schlaf auf… Diese erste Nachtschicht hinter sich zu bringen hat aber auch was magisches. Ich laufe den ganzen Tag wie in Watte gepackt umher. Bin ganz gegen mein Naturell wortkarg und höre monotone Minimalmusik. Ja das passt einfach. Wichtigstes Ereignis für mich ist das Frühstück. Ja vorzugsweise allein. Die beste Ehefrau von allen, war einkaufen, die beste Tochter von allen, hatte selbst Nachtschicht (ok..tanzend in einem Düsseldorfer Club) also Kaffee gemahlen, die Bohnen nicht zu fein und nicht zu grob, man sollte schon ein wenig experimentieren. Danach in einer passenden Siebträgermaschine das Kaffeepulver passend drücken und sich daran erfreuen, wie der duftende Espresso in die Tasse plätschert. Entschleunigt, Slow Food.. ja es ist was dran an diesen Tagen. Frische selbst gemachte Brötchen (Gruss an die liebste) und dann an den Arbeitsplatz des Tages. Als Nachtisch ein paar Leckereien aus Hollandje. Fotos kann man zum Glück immer machen, sie bearbeiten auch. Und schwupps ist es fast 20Uhr.. man wird wach, redet und ja.. man geht zur Nachtschicht 😉 In diesem Sinne..